Chamäleon (© Hannes Schleicher / Chamäleon)

Lieber Herr Mustermann,

es war ein Experiment, aber es ist im wahrsten Sinne des Wortes ge»glückt«. Vor Weihnachten haben wir die Mitglieder unserer Facebook-Gruppe gebeten, uns den bewegendsten Gänsehaut-Moment ihrer Chamäleon-Reise zu schreiben. Wer es tat, konnte eine Reise gewinnen. Und das Glück war auf der richtigen Seite. Denn gewonnen hat ein Gast, der kommentiert hat, dass er sich wegen eines unglücklichen Jobwechsels leider keine Reise mehr leisten kann. Jetzt kann er. Manchmal ist auf das Glück Verlass.

Von allen anderen Gänsehaut-Geschichten habe ich vier ausgesucht, die die Emotionen einer Chamäleon-Reise am besten wiedergeben. Ich wünsche schöne Träume.

Herzlich Ihr
Ingo Lies
und das Chamäleon-Team

Sternenhimmel (© Kai-Uwe Küchler / Chamäleon)

Sterngucker-Geschichte aus Südafrika

Wunderwelten-Reise Garden Route

Nach jeder aufregenden Safari kommt Teil 2 des Tages, die afrikanische Nacht. In unserer Lodge laufen die Dickhäuter praktisch am Zimmer vorbei und ich wollte noch einmal ganz nah bei ihnen sein. In dem Augenblick, als ich draußen stand, ging in der Lodge das Licht aus und am Himmel ein paar Millionen an. Über mir das Kreuz des Südens und drumherum ein Sternenmeer so klar und greifbar nah, dass mir die Tränen kamen. Dann kam der Strom zurück. Die Lodge wurde wieder hell, die Sterne wichen zurück ins Dunkel als wäre nichts geschehen. Für Elefanten hatte ich keine Augen mehr, aber morgen war ja auch noch ein Tag.

Dune Star Camp (© Peter Pack / Chamäleon)

Himmelbettentester-Geschichte aus Namibia

Wunderwelten-Reise Sossusvlei

Ein bisschen Angsthase bin ich schon, weshalb es mir im Traum nicht eingefallen wäre, in der Wüste unter freiem Himmel zu schlafen. Aber dann kam die Nacht im Namib Dune Star Camp. Schnuckelige Chalets, groß genug für ein komfortables Doppelbett mit Rädern an den Füßen. Rausrollen auf die Terrasse, in die Federn kriechen und mit offenen Sternenaugen schlafen. So etwas Wunderbares habe ich noch nie erlebt. Und als die aufgehende Sonne Bilder in den roten Sand malte, klopfte es an die Tür. Draußen stand Kagumbo mit einem Becher dampfenden Kaffee und wünschte einen schönen namibischen Morgen.

Machu Picchu (© Dirk Stamm / Chamäleon)

Frühaufsteher-Geschichte aus Peru

Wunderwelten-Reise Machu Picchu

Ich hatte gehört, dass es nach dem ersten morgendlichen Andenzug in Machu Picchu eng werden würde. Da traf es sich gut, dass ich Frühaufsteher bin. Auf halb sechs habe ich den Wecker gestellt und war doch schon vor fünf wach. Zwei Jacken übereinander und los, zu Fuß auf den Machu Picchu Mountain. 2.360 Meter. Beinahe umsonst, denn die sagenhafte Ruinenstadt schlief noch im Daunenbett des Nebels. Zeit für einen Schokoriegel. Und während ich noch kaute, schimmerte das Wunderwerk der Inkas durch die weiße Wand und wurde Minute für Minute grüner. Eine überwältigende Show und nur für mich.

Flattermann (© Anant Kasetsinsombut, iStockphoto.com / Chamäleon)

Wolkentänzer-Geschichte aus Sri Lanka

Wunderwelten-Reise Kandy

Lustgärten, Wolkenmädchen, Spiegelwand. Der Reiseleiter gab alles, aber ich hatte einen Ceylon Tiger entdeckt. Ein Prachtexemplar des vom Aussterben bedrohten Schmetterlings. In Loopings tanzte er vor mir her als wollte er mich führen. Und ich folgte ihm. Stufe um Stufe das Kulturerbe Sigiriya hinauf zu einem verborgenen Felsvorsprung. Und da »schwebten« sie, die sagenumwobenen Wolkenmädchen. Seit 1.500 Jahren im Fels verewigt und wunderschön. Mein flatternder Begleiter hatte sich davongemacht, und so kletterte ich in dem Glücksgefühl zurück, einen der letzen Ceylon Tiger gesehen zu haben. Unten ein Hibiskusbusch, der zu leben schien. Mehr Tiger als Blüten. Und der große, schöne mitten in dem Gewusel, hatte der mir nicht gerade zugeblinzelt?
Wegweiser (© Pixabay / Chamäleon)
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